Napoleon vom Sockel gestoßen bei Beethovens Symphony No 3 "Eroica"
Die schönsten Momente

Symphony No. 3 in E-flat major, Op. 55

Beethoven präsentiert die schönsten Momente aus Symphony No 3 "Eroica"
Ich bin Ludwig van Beethoven, und hier führe ich dich durch die schönsten Momente meiner Symphony No 3 „Eroica“. Du hörst, wie im Scherzo zum ersten Mal in einer Symphonie drei Hörner im Trio auftreten, und wie das Orchester dabei klingt, als zöge es hinaus zur Jagd. Übrigens bringen meine Komponistenkollegen und ich dir auf dieser Seite bei, unsere Stücke beim Hören zu erkennen, und am besten  probierst du den Trainer  gleich aus.
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Zwei Schläge und kein Anklopfen

Ich beginne meine Symphonie nicht mit einer höflichen Einleitung, sondern mit zwei lauten Es-Dur-Akkorden, die so klingen, als würde jemand die Tür aufstoßen, ohne vorher zu klingeln. Danach folgt eine sangliche Melodie, und aus diesen zwei Schlägen wächst fast der ganze Satz, so wie aus einem einzigen Streichholz ein ganzes Lagerfeuer werden kann.

Der Satz mit dem schwarzen Anzug

Ich lasse im zweiten Satz einen Trauermarsch in c-Moll folgen, damit niemand glaubt, nach dem schmetternden Anfang gehe es einfach fröhlich weiter. Das Adagio assai schreitet ganz langsam und feierlich voran, und ich habe mir dafür Motive aus den Trauermärschen der Französischen Republik ausgeliehen, was man wohl eine Beerdigung mit Vorbildern nennen darf.

Hier hat jemand Kaffee getrunken

Ich schicke im dritten Satz ein Scherzo in Es-Dur los, das so flink und unruhig dahinhuscht, als hätte es heimlich drei Tassen Kaffee getrunken. In der Mitte, im Trio, lasse ich gleich drei Hörner blasen, und das hatte es in einer Symphonie vorher noch nie gegeben.

Ein altes Thema im neuen Mantel

Ich gebe zu, dass ich das Thema für das Finale nicht eigens erfunden habe, denn es steckt schon in einem Kontertanz, in meinem Ballett The Creatures of Prometheus und in meinen Klaviervariationen op. 35. Ein gutes Thema darf man eben mehrmals ausführen, und so baue ich daraus Variationen, dazu eine Fuge, ein langsames Poco andante und zum Schluss einen ganz schnellen Abschluss.
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Hat es dir Freude gemacht, die schönsten Momente der Symphony No 3 "Eroica" mit mir zu entdecken? Als ich das Werk schrieb, war es für die Zeit ungewöhnlich lang, und manche Kritiker fanden es bei der öffentlichen Uraufführung im Jahr 1805 sogar zu ausgedehnt. Heute denke ich gern daran, dass sich gerade diese Länge als Raum erwiesen hat, in dem so viel Platz für Trauer, Kraft und Aufbruch ist. Mit den Momenten, die ich dir gezeigt habe, ist die Symphonie noch lange nicht ausgeschöpft. Es gibt noch viel zu erkunden, etwa die Geschichte hinter der Widmung, den Scherzo-Satz mit seinen drei Hörnern oder das Finale, dessen Thema ich schon vorher benutzt hatte. Wenn du neugierig geworden bist, dann klick einfach auf die Links hier auf der Seite und hör dich weiter durch die Symphony No 3 "Eroica". Vielleicht entdeckst du beim nächsten Hören etwas, das dir beim ersten Mal entgangen ist.