Ey Zuckerfee Mäusekönig Gelaber über Tchaikovskys Nutcracker
Die Backstory

The Nutcracker, Op. 71, ballet in two acts (1892)

Tchaikovsky erzählt die Backstory von Nutcracker
Yo Habibi, hier ist Tchaikovsky, und ich zieh dir die Backstory von meinem Nutcracker rein, komm, setz dich, Brudi, wallah! Alter, du erfährst, wie mein Ballett 1892 im Mariinsky Theatre erstmal lahm ankam, Publikum so gelangweilt, aber die Musik kam krass besser weg als der Tanzkram, ehrlich, Plot-Twist! Zack, wirf  den Trainer an , Lan, weil meine Komponisten-Kollegen und ich dir hier beibringen, unsere Stücke beim Hören sofort zu erkennen, läuft bei dir!
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Chef ruft an, Lan

Ey Bruder, Ivan Vsevolozhsky, der fette Boss von den Imperial Theatres, steht bei mir auf der Matte wie Paketbote, wallah! Typ hat grad The Sleeping Beauty abgefeiert, voll der Hit, und denkt: Mehr davon, zack, nochmal! Also kommt der Auftrag für ein neues Ballett bei mir an, Habibi, Chef bestellt, ich liefere! Und ich hab ja gesagt, Atze, ein Nein beim Chef der Kaiserlichen Theater, das traut sich keiner!

Story aus zweiter Hand, Alter

Die Geschichte hab ich nicht gebaut, Bro, null Prozent, ich mach nur Mucke, krass! Vorlage ist von E. T. A. Hoffmann, 1816, „The Nutcracker and the Mouse King“, und Alexandre Dumas hat Kurzfassung draus geschnitzt, Digga! Libretto basteln Vsevolozhsky und Marius Petipa, wobei manche Quellen sagen, Petipa allein, wer's wirklich war, weiß keiner so genau, yallah! Ich komm erst danach, Brudi: Notenpapier raus, Hirn an, zack, läuft!

Turbo-Toaster der Notenzeilen

Am 25. Februar 1891 leg ich los, Lan, Feder gezückt, null Bock auf Pause, wallah! Bis zum 6. März steht schon halber erster Akt plus Waltz of the Snowflakes, keine zwei Wochen, Alter, ich bin so ein Brudi-Blitz mit Tinte! Du so: Nur halber Akt, Habibi, wo bleibt Rest, ey? Chill mal, Bro, kommt alles noch, ich bin doch nicht Faultier-Fraktion, krass!

Die geheime Zauberkiste

Im Juni 1891 schreib ich meinem Verleger Jurgenson, er soll aus Paris ne Celesta-Mustel ordern, Bruder, zack, sofort! Ich schwärm von „divinely unusual sound“, also göttlich ungewöhnlicher Klang, Digga, safe Gänsehaut-Ansage! Das Ding will ich in The Voyevoda und im Ballett haben, Atze, doppelt gemoppelt hält besser, wallah! Flurfunk sagt, ich hätt's geheim gehalten, damit kein anderer russischer Komponist mir zuvorkommt, aber mein Brief beweist nur die Bestellung, Lan, Rest is Gerücht, ehrlich!

Erst Best-of, dann Album

Acht Nummern pick ich raus, Bro, das is die Nutcracker Suite, Op. 71a, quasi Greatest Hits, zack zack! Premiere am 19. März 1892 bei ner Sitzung von der Saint Petersburg Musical Society, Alter, noch vor dem Ballett, krass! Publikum rastet aus, riesen Erfolg, Habibi, ich steh da wie Pfau im Frack, Mashallah! Mucke is also schon Star, bevor Tänzer überhaupt auf Bühne stehn, Digga, voll verkehrte Welt, läuft bei mir!

Chefwechsel auf dem Tanzboden

August 1892: Marius Petipa wird krank und steigt aus, Digga, mega Dämpfer, autsch! Lev Ivanov springt ein und macht Choreo, Bruder, ohne Vorwarnung, voll der Notfall-Einwechsler, wallah! Enrico Cecchetti kommt als zweiter Ballettmeister unter Ivanov dazu, yallah, Teamwork, Brudi! Ob Petipa vorher schon was choreografiert hat, weiß keiner genau, Lan, bleibt Rätsel wie Socken in Waschmaschine, ehrlich!

Showtime in Sankt Petersburg

18. Dezember 1892, Mariinsky Theatre, Saint Petersburg, Alter, Premiere, fettes Ding, zack! Läuft als Doppelpack mit meiner Oper Iolanta, krass, zwei Brecher an einem Abend, Bro! Riccardo Drigo steht am Pult, Taktstock gezückt wie Schwert, Habibi, safe Respekt! Und ich sitz da, Herz bis Hals, nervöser als Katze im Staubsaugerladen, Digga, wallah!

Kinder an die Macht

Stanislava Belinskaya, 12 Jahre jung, tanzt Clara, Digga, zwölf, da machen andere noch Hausaufgaben, krass! Sergei Legat, grad mal 17, gibt Nutcracker-Prince, Bruder, Teenie als Prinz, wallah, Mashallah! Kinder in Hauptrollen, das war ziemlich neuer Move von Petipa, Lan, vorher null so gesehn, zack! Dazu Antonietta Dell'Era als Sugar Plum Fairy und Pavel Gerdt als Prince Coqueluche, Atze, Erwachsene dürfen auch mitspielen, safe!

Kritiker zerlegen mich

Ey, Sofort-Applaus? Fehlanzeige, Alter, Kritiken gemischt bis mies, autsch, aua! Einer schreibt, The Nutcracker „könne keinesfalls ein Ballett genannt werden“, also: Is gar kein Ballett, Bruder, ohne Witz, Digga! Ich selber melde, das Publikum „wirkte gelangweilt“, trotz fettem Aufwand, Kulisse hoch und runter, null Wirkung, yallah! Nur Musik kommt besser weg als Ballett, Habibi, und Waltz of the Snowflakes war Nummer des Abends, Trostpflaster, läuft!

Aus Flop wird Weltstar, Cliffhanger inklusive

Ivanov holt das Ding 1900 zurück auf Bühne, Lan, zweite Chance, zack, nice! London sieht's 1934 als erste Auslandsnummer, USA laut einer Quelle 1940 mit Ballet Russe de Monte Carlo, andere Quellen sagen 1944, Streit unter Nerds, wallah! Du musst nur wissen: Heiligabend, Holzfigur zum Knacken und ne Nacht, wo Spielzeug sich komisch benimmt, Bruder, krass! Wie's weitergeht? Genau da lass ich dich hängen, Brudi, Cliffhanger, Alter, schön gemein, ehrlich!
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Na, Bruder, Vorhang zu, Licht an, zack, das wars mit meiner Backstory! Hat dir das Ganze gefallen, Digga, oder haste dich gelangweilt wie die Leute bei der Premiere 1892, die laut mir ziemlich gelangweilt rumsaßen? Ehrlich, Alter, die Kritiker haben mein Ballett damals erstmal zerlegt, null Liebe, wallah, und heute lebt das Ding trotzdem weiter, krass! Schon 1934 stand das Teil in London auf der Bühne, Lan, erste Aufführung im Ausland, Mashallah, aus dem Außenseiter wurde ne Weltreise! Aber chill, Habibi, da gibts noch voll viel mehr zu entdecken bei meinem Nutcracker, safe, ich hab dir nur die Spitze vom Zuckerberg gezeigt! Da steckt noch Stoff drin für zehn Abende, Brudi, Tänzer, Tracks, Tricks, Atze, alles dabei! Also zack, klick auf die Links hier, yallah, und tauch tiefer ins Zuckerland ab, läuft bei dir! Und wenn du was Neues findest, Bro, erzähl mir davon, ich bin gespannt wie ne Feder, ehrlich!