Gustav Mahler
Komponist

1860 – 1911

Porträt von Mahler
Yo, Digga, ich bin Gustav Mahler, Komponist und Dirigent, dein Habibi für die nächsten Minuten, safe! Ich erzähl jetzt voll mein Leben, Bruder, von ganz vorne bis ganz hinten, zack, ohne Gelaber, setz dich hin! Wallah, Brudi, meine Komponistenkollegen und ich bringen dir hier bei, meine Stücke sofort zu erkennen, wenn sie laufen, also zack,  ab zum Trainer , probier's, Lan!
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Vierzehn Kinder, null Ruhe

Digga, ich komm 1860 in Kaliště in Böhmen auf die Welt, nix Wien, merk dir das, Lan! Ein Jahr später zieht die Family nach Iglau, Papa macht da so ein Schnapsgeschäft auf, mega Ding, Bruder! Wir waren vierzehn Kinder, Alter, vierzehn, und acht Geschwister sind schon als Kids gestorben, richtig heftig, das vergisst du nie, wallah. Mit zehn zock ich in Iglau mein erstes Klavierkonzert vor Publikum, zack, kleiner Hosenscheißer macht auf Profi, und danach ab ins Konservatorium nach Wien von 1875 bis 1878, Klavier bei Julius Epstein, safe!

Vom Stock zum Stern

Ey, ich wollt nicht nur Noten malen, ich wollt auch den Taktstock schwingen, Habibi, und zwar überall! Kassel 1883, Prag 1885, Leipzig 1886, Budapest 1888 bis 1891, ich hüpf von Stadt zu Stadt wie so ein Dönerspieß-Praktikant auf Speed, krass! In Budapest läuft am 20. November 1889 meine erste Sinfonie zum ersten Mal, Premiere, Brudi, Herzrasen pur, Mashallah! Dann Hamburg, Stadttheater, Chefdirigent von 1891 bis 1897, da bin ich der Boss am Pult, null Diskussion, yallah!

Kaiser, Kaffee, Kirchentaufe

1897 will ich Chef von der Wiener Hofoper werden, Alter, größte Bühne weit und breit, ehrlich! Aber hör zu, Bruder, die verlangen Taufe: Ich wechsel vom Judentum zum Katholizismus, Deal ist Deal, kein Taufbecken, kein Job, wallah! Von 1897 bis 1907 hab ich den Laden dann voll im Griff, zehn Jahre lang, Digga, Orchester zittern, Sänger schwitzen, Atze! Und 1902 heirate ich Alma Schindler, am 9. März, zack, Hochzeit, Lan, danach kommen zwei Töchter, Maria 1902 und Anna 1904, Familie läuft bei mir!

Die Fünfte, Bruder!

Jetzt zur Symphony No 5, mein Brudi, das Ding ist dein Ticket in meine Welt, hier auf der Seite, korrekt! Da hast du alles drin, Alter: dunkel, wild, zart, sonnig, wie ein Gefühlsachterbahn-Ticket ohne Gurt, mega! Das Orchester haut dir Wumms um die Ohren und im nächsten Moment streichelt es dich, so voll sanft, Digga, ich schwör! Keine Sorge, du brauchst kein Diplom, Habibi, setz dich hin, Ohren auf, Rest macht die Musik, safe, zack!

Schicksal haut rein

1907 kommt der Hammer, Bruder: Unsere Maria stirbt im Juli an Scharlach und Diphtherie, Herz kaputt, kein Wort dafür, wallah! Dabei hab ich die Kindertotenlieder schon zwischen 1901 und 1904 geschrieben, vorher, Alter, das ist so gruselig, ich krieg Gänsehaut! Im selben Jahr sagt der Arzt auch noch Herzfehler zu mir, na danke, Lan, Pech im Dreierpack! Und im Sommer 1910 erfahr ich, dass Alma was mit dem Architekten Walter Gropius hat, Brudi, ich renn direkt zu Sigmund Freud nach Leiden, Couch frei, Mashallah!

New York, letzte Runde

Von 1907 auf 1908 mach ich rüber nach New York, Metropolitan Opera, Digga, Neustart, yallah! Mein erster Auftritt da ist am 1. Januar 1908 mit Tristan, Silvesterkater egal, Bühne frei, krass! Ab 1909 schwing ich dann den Stab bei den New Yorker Philharmonikern, Atze, Big Apple, Big Stress! Am 18. Mai 1911 ist in Wien Schluss, mit 50, Herzinnenhautentzündung durch Bakterien, und sie legen mich in Grinzing neben Maria, ehrlich, da heul ich fast, Bruder!

Nach mir die Sintflut

Meine Zehnte bleibt unfertig, Alter, nur Entwürfe von 1910, ich schwör, Cliffhanger deluxe, wallah! Die Neunte dagegen ist komplett, merk dir das, Habibi, die letzte Sinfonie, die ich fertig kriege, zack! Und Das Lied von der Erde hör ich nie live, Brudi: Erst am 20. November 1911 in München, Bruno Walter am Pult, ich schon im Himmel, krass! Heute sind meine Sachen überall am Start, Digga, Konzertsäle voll, Leute heulen und feiern, läuft bei mir, safe!

Mein Geschenk an dich

Hör zu, Bro, ich will, dass du dich bei meiner Musik mal so richtig fühlst, ohne Filter, ohne Fake! Du darfst lachen, weinen, abgehen, einfach alles, Lan, kein Dresscode für Gefühle! Mach die Fünfte an, Kopfhörer drauf, Handy weg, ey, und lass dich einfach mal tragen, Mashallah! Danach sagst du: Alter, was war das denn bitte, und ich grins im Himmel, Atze, deal?
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Na, Digga, zack, hat dir mein Lebenslauf voll reingehauen, oder was, läuft bei dir, Habibi? Schau mal, Alter, auf dieser Seite gibts meine Symphony No 5, ehrlich, mega Brett, wallah! Also yallah, klick unten auf die Links, Bruder, zack zack, und gönn dir den Banger!
Symphony No 5
Symphony No. 5 in C-sharp minor