Gebrochen und doch heil bei Bachs Prelude No 1 in C Major
Die schönsten Momente

The Well-Tempered Clavier, Book 1: Prelude No. 1 in C major, BWV 846

Bach präsentiert die schönsten Momente aus Prelude No 1 in C Major
Ich bin Johann Sebastian Bach, und hier präsentiere ich dir die schönsten Momente aus meinem Prelude No 1 in C Major. Du hörst die Takte, über die Charles Gounod später eine Melodie legte, die heute als Ave Maria bekannt ist, und merkst, wie viel Raum in diesen schlichten Akkorden steckt. Hier auf der Seite bringen dir meine Komponistenkollegen und ich bei, unsere Stücke beim Hören zu erkennen, und wenn du magst, kannst du es gleich  im Trainer ausprobieren .
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Ein Rezept mit nur einer Zutat

Ich fange ohne jede Melodie an, denn ich lasse die Töne eines Akkords einfach nacheinander erklingen, statt sie gleichzeitig anzuschlagen, und Musiker nennen das gebrochene Akkorde. Das Ganze läuft in C-Dur so gleichmäßig ab wie ein gut geöltes Uhrwerk, und trotzdem hört man schon nach wenigen Sekunden gern zu.

Gleiche Schritte, neue Tapeten

Ich lasse in der Mitte das Muster einfach weiterlaufen, während sich darunter die Harmonien verschieben, und so wird es stellenweise ein bisschen spannender und dunkler. Es ist, als würde man im gleichen Tempo durch ein Haus gehen, in dem jedes Zimmer anders eingerichtet ist, und man merkt erst beim Umschauen, wie weit man schon gekommen ist.

Ein Schlusspunkt ohne großes Theater

Ich beende die 35 Takte mit einem einzigen C-Dur-Akkord, ohne Schnörkel und ohne dass ich noch etwas hinterherschicke. Nach all den fließenden Wellen wirkt das wie ein ruhiges Nicken am Ende eines langen, netten Gesprächs, bei dem alles gesagt ist.
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Ich hoffe, die Reise durch die schönsten Momente des Präludiums Nr. 1 in C-Dur hat dir Freude gemacht. Wenn ich am Ende noch einmal zurückschaue, wundert es mich immer wieder, wie viel Ruhe und Tiefe in so schlichten gebrochenen Akkorden stecken kann. Hat es dir gefallen, die besten Momente von Prelude No 1 in C Major mit mir zu entdecken? Es gibt noch viel mehr zu erforschen, denn zu diesem Stück gehören noch ein paar Geschichten, die ich dir bisher nicht erzählt habe. Da ist zum Beispiel die Fuge, die direkt danach folgt, und da ist die Frage, wie später andere Musiker mein Präludium aufgegriffen und weitergedacht haben. Klick dich gern durch die Links unten, wenn du Lust hast, dieses Stück noch ein bisschen weiter zu erkunden. Und wenn du es danach wieder hörst, merkst du vielleicht, dass dir in diesen wenigen Minuten jedes Mal etwas Neues auffällt.