Vom Sitz gerissen bei Händels Hallelujah
Die schönsten Momente

Messiah, HWV 56: Hallelujah Chorus

Händel präsentiert die schönsten Momente aus Hallelujah
Ich bin Händel, und auf dieser Seite stelle ich dir die schönsten Momente aus meinem Hallelujah vor. Du hörst, wie der Chor aus meinem Messiah in knapp vier Minuten einen Jubel aufbaut, der immer größer wird, und das lohnt sich schon wegen dieses Gefühls. Meine Komponistenkollegen und ich bringen dir hier außerdem bei, unsere Stücke zu erkennen, wenn du sie hörst, und mit  dem Trainer  kannst du gleich losprobieren, ob du es schon schaffst.
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Die Tür fällt nicht ins Haus, sie fliegt aus den Angeln

Ich beginne den Hallelujah-Chor in D-Dur und lasse den Chor ohne lange Vorrede sein „Halleluja“ in den Saal rufen, ungefähr so, wie man bei einer Überraschungsparty „Überraschung!“ ruft. Er beschließt den zweiten Teil meines Messiah, und ich wollte, dass die Zuhörer gleich merken: Jetzt wird gefeiert, und zwar mit Trompeten, Pauken und Streichern.

Alle singen dasselbe, und das mit Absicht

Wenn ich den Chor bei „For the Lord God omnipotent reigneth“ plötzlich einstimmig singen lasse, ist das wie bei einem Gruppenfoto, bei dem sich alle ganz eng zusammenstellen. Danach kommt das „Halleluja“ immer wieder zurück, bis es sich festsetzt wie ein Ohrwurm, und die Worte dazu stammen aus der Offenbarung des Johannes.

Vier Minuten, und dann ist der Himmel voll

Ich lasse bei „And He shall reign for ever and ever“ die Trompeten zurückkehren, damit man am Schluss merkt, dass niemand mehr leiser werden will. Nach etwa vier Minuten ist alles vorbei, und ich habe unter das Manuskript die Buchstaben SDG geschrieben, was für „Soli Deo Gloria“ steht, also „Gott allein die Ehre“.
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Nun sind die vier Minuten des Hallelujah-Chors vorbei, und ich hoffe, dass ein wenig von dem Glanz bei dir geblieben ist. Ich habe den ganzen Messiah im Spätsommer 1741 in nur 24 Tagen aufgeschrieben, und wenn ich an diesen Chor zurückdenke, staune ich noch heute, wie schnell die Noten damals aufs Papier kamen. Uraufgeführt habe ich das Werk übrigens nicht in London, sondern 1742 in Dublin, und der Chor hat dort seinen Weg zu den Menschen gefunden, der bis heute nicht abgerissen ist. Hat dir der Streifzug durch die schönsten Momente des Hallelujah Freude gemacht? Mir jedenfalls hat es Spaß gemacht, dir zu zeigen, was mir an diesem Chor am meisten am Herzen liegt. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken, als in diese paar Minuten passt. Man kann zum Beispiel der Geschichte vom König nachgehen, der beim Hallelujah aufgestanden sein soll, was sich bis heute die Menschen erzählen, obwohl es dafür keinen Beleg gibt. Man kann auch fragen, wie der Chor in den Messiah eingebettet ist und was vor ihm und nach ihm geschieht. Wenn du Lust hast, weiterzuhören und weiterzulesen, dann klick einfach auf die Links hier in der Nähe. Dort findest du Aufnahmen, Hintergründe und Geschichten, mit denen du das Hallelujah noch einmal ganz neu erleben kannst.