Summen im Schnelldurchlauf mit Rimsky-Korsakovs Flight of the Bumblebee
Die schönsten Momente
Flight of the Bumblebee

Ich bin Rimsky-Korsakov, und hier führe ich dich durch die schönsten Momente aus meinem Flight of the Bumblebee. Du hörst, wie sich die Hummel in meinem Zwischenspiel aus dem dritten Akt von The Tale of Tsar Saltan in pausenlosen Läufen mal hierhin, mal dorthin wirft, und das macht selbst im Sitzen atemlos. Auf dieser Seite bringen meine Komponistenkollegen und ich dir außerdem bei, unsere Stücke beim Hören zu erkennen, und ob dir das schon gelingt, zeigt dir ein Besuch im Trainer .
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Eine Hummel ohne Anlauf
Ich lasse das Stück gleich mit Vollgas beginnen, weil der Prinz Gvidon in meiner Oper vom magischen Schwanenvogel in ein Insekt verwandelt wurde und nun möglichst schnell zu seinem Vater, dem Zaren, fliegen will. Die Streicher wirbeln sofort los, und schon nach wenigen Takten ist jedem klar, dass hier keine gemütliche Honigbiene unterwegs ist, sondern eine Hummel mit sehr dringendem Termin.
Mittendrin, aber nie mittendrin gelandet
Ich schicke die Hummel im Mittelteil durch immer neue Tonarten, damit man hört, wie sprunghaft und scheinbar chaotisch so ein Insektenflug verläuft. Dabei laufen die Sechzehntelnoten mit rund 144 Schlägen pro Minute fast ohne Unterbrechung weiter, und wer das Stück auf einem Instrument spielt, findet zum Atemholen ungefähr so viele Gelegenheiten wie die Hummel zum Ausruhen.
Gelandet und trotzdem nicht zur Ruhe gekommen
Ich lasse den Flug im dritten Akt zwischen der ersten und der zweiten Szene enden, damit der Prinz ankommt und die Handlung weitergehen kann. Eigentlich war das alles nur als kleines Zwischenspiel in meiner Oper gedacht, doch heute gehört es zu den bekanntesten Stücken der Klassik, und eine Untersuchung von Spotify aus dem Jahr 2021 fand über 1.000 Aufnahmen davon.
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Ich hoffe, es hat dir Freude gemacht, die schönsten Momente aus dem Flug der Hummel noch einmal mit mir zu durchstreifen. Hat dir das Hineinhören gefallen? Wenn ich auf dieses kleine Stück zurückblicke, wundert es mich immer noch ein wenig, dass ein Zwischenspiel aus meiner Oper so weit in die Welt hinausgeflogen ist. Ich habe es ja für den Prinzen Gvidon geschrieben, damit man hört, wie er als Insekt zu seinem Vater, dem Zaren, unterwegs ist. Dass heute so viele Menschen die Hummel kennen und dass es mehr als 1.000 Aufnahmen davon gibt, hätte ich mir damals im Jahr 1900 nicht vorgestellt. Und doch gibt es rund um dieses Stück noch viel mehr zu entdecken. Da ist zum Beispiel die Oper, aus der es stammt, mit ihrer Märchenwelt nach Pushkin. Auch die Klavierfassung, die Rachmaninoff später davon gemacht hat, lohnt einen Blick. Und natürlich die Frage, wie Virtuosen es schaffen, diese unermüdlichen Sechzehntel so flink und gleichmäßig zu spielen. Klick dich also gern durch die Links, die du hier findest, und lass dich von der Hummel noch ein Stück weitertragen.
Aufnahme: US Army Band, Public domain
