Bam Ringe Altarstress Infos zu Mendelssohns Wedding March
Die Backstory
Wedding March in C major, Op. 61, No. 9

Yo Digga, ich bin Mendelssohn, und hier kommt die Backstory von meinem Wedding March, zack, safe! Du hörst, wie mein Ding fürs Theater bei Shakespeare gebaut wurde und trotzdem 1847 in ner Kirche in Tiverton bei ner echten Hochzeit landet, krass, Lan, das lohnt voll, wallah! Bruder, wir Komponisten bringen dir hier auch bei, unsere Stücke zu erkennen, sobald sie laufen, also hau rein beim Trainer , Habibi, yallah!
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Mit 17 schon Genie, Digga
Ey, Alter, ich hab 1826 mit 17 die Ouvertüre zum Sommernachtstraum rausgehauen, während andere Brudis in dem Alter noch ihr Pausenbrot gesucht haben, krass! Uraufführung war am 20. Februar 1827 in Stettin, Carl Loewe vorne am Dirigieren, zack, ehrlich! Das Ding heißt Opus 21 und hat mit meinem Wedding March erstmal null am Hut, Lan, weil der erst Jahre später um die Ecke kommt. Sechzehn Jahre Pause, Bruder, und dann klingelt der König bei mir durch, so "Yo Felix, mach mal den Rest", und ich so "Läuft, Chef, wallah!"Bühne statt Standesamt, Habibi
Check das, Brudi: Mein Wedding March war nie für ne echte Hochzeit gedacht, null, nada, er is pure Theatermukke! Der Marsch gehört zu Opus 61, vierzehn Nummern insgesamt, und unser Baby hier hängt als Nummer 9 mittendrin, safe! Die Leute denken, ich hätt für Kirche und Blumenkinder geschrieben, aber nee, Digga, ich hab für Schauspieler gebaut, die auf der Bühne rumlaufen und Drama schieben! Voll der Plot-Twist, dass das Ding später in jeder Kirche läuft, ich lach mich schlapp, Mashallah!Potsdam macht Premiere
Die komplette Musik hat ihren ersten Auftritt am 14. Oktober 1843 in Potsdam gehabt, Atze, zack, Vorhang auf! Inszeniert hat den Spaß Ludwig Tieck, ein Typ mit Theater-Skills ohne Ende, krass, Respekt! Ich saß da so, Herz am Pumpen, "Hoffentlich flippen die Trompeten nicht aus", und, wallah, die haben geknallt! Das Publikum voll im Film, Bruder, und keiner hat geahnt, dass der Marsch mal Welthit wird, nicht mal ich, Lan!Orchester ohne Geiz
Für Opus 61 hab ich ordentlich Mannschaft aufgefahren, Digga: Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotte, Hörner, alles im Doppelpack, safe! Dazu noch Trompeten, drei Posaunen und Pauken, die dir das Zwerchfell massieren, Alter, brrrt! Und dann is da die Ophikleide, so ne fette Blechkiste für die tiefen Töne, klingt wie ein Bär mit Tuba-Führerschein, kein Witz! Triangel und Becken noch oben drauf, Habibi, weil ohne Glitzer-Gedöns macht Hochzeit ja null Spaß, ehrlich!Tiverton, das echte Date
Jetzt kommts, Bruder: Das erste bekannte Mal bei ner echten Trauung war am 2. Juni 1847, mega spät im Spiel, krass! Da hat Dorothy Carew in der St Peter's Church in Tiverton, England, ihren Tom Daniel geheiratet, Mashallah, Liebe pur! Organist Samuel Reay hat in die Tasten gehauen und, zack, der Marsch war im Hochzeitsgeschäft, ohne dass ich was davon wusste, Lan! Also vergiss die Story vom 1858er-Ding als allererstes Mal, Digga, Tiverton war vorher dran, wallah, korrekt!Nicht der Wagner-Song, Brudi!
Yo, ganz wichtig, Atze: "Hier kommt die Braut" is NICHT mein Stück, null, nix, niente! Das is der Brautchor aus Lohengrin von Wagner, ein komplett anderer Banger, safe! Bei vielen Hochzeiten läuft der zum Einmarsch von der Braut, und ich komm dann hinterher, wenn alle schon verheiratet sind und rausflitzen, läuft! Manchmal nehmen sie auch Jeremiah Clarkes "Prince of Denmark's March" für den Einzug, Alter, Konkurrenz schläft nie, ey!Orgel-Auszug, ohne Schnickschnack
Heutzutage dröhnt mein Marsch meistens von der Kirchenorgel, Digga, da vibriert die Bank unterm Hintern, krass! Er läuft meistens als Auszug, also wenn Braut und Bräutigam raus aus der Kirche dackeln, zack, Applaus, Reis, Chaos! Dabei lassen die Organisten oft die Zwischenteile weg, Bruder, nur Hauptknaller ohne Chillpassagen, Spar-Modus, wallah! Ich bin da ehrlich nicht sauer, Habibi, Hauptsache das Ding hämmert, C-Dur, strahlt wie Disco-Kugel, Mashallah!Liszt und Horowitz drehen am Rad
Mein Kollege Liszt hat 1849 bis 1850 aus dem Marsch so ne wilde Klavierversion gebastelt, "Wedding March and Dance of the Elves", S. 410, und die is der Hammer, Lan! Da flitzen die Finger über die Tasten wie ein Eichhörnchen auf Energy-Drink, safe, null Übertreibung! Später hat Vladimir Horowitz sich das Ding geschnappt und sein eigenes Showstück draus gemacht, Bruder, pure Flex! Ich schwör, so viele Noten pro Sekunde, da kriegt selbst ne Nähmaschine Minderwertigkeitskomplexe, wallah!Leipzig, Familie, Stress
Zu der Zeit war ich Gewandhaus-Musikdirektor in Leipzig, seit 1835, Digga, voll der Dauerjob mit Dauerstress! Nebenbei hab ich für den König in Berlin geschuftet, aber der Plan mit der Musikschule dort is baden gegangen, krass, ehrlich! Dafür hab ich 1843 das Leipziger Konservatorium gegründet, zack, Bildung für die Massen, Alter! Und zuhause wartete Cécile Jeanrenaud, mit der ich seit 1837 verheiratet war, fünf Kinder am Start, also Dauerlärm statt Dauerstille, Mashallah!Letzter Akt, leise Töne
Hör zu, Bruder, am 4. November 1847 bin ich in Leipzig gestorben, mit 38, viel zu früh, ey, kein Spaß! Das war nur ein paar Monate nach der Hochzeit in Tiverton, also hab ich den Siegeszug von meinem Marsch fast gar nicht mehr live erlebt, Lan! Um 1848 kam bei Breitkopf und Härtel in Leipzig die erste Gesamtausgabe von der Partitur raus, safe, Papier für die Ewigkeit! Seitdem marschiert das Ding durch alle Kirchen der Welt, Digga, und ich hör von oben zu, grinse breit, wallah, läuft!---
Na, Digga, hat dir die Backstory von meinem Wedding March gefallen, oder was, ehrlich jetzt? Wallah, ich hab die Story nur kurz angetippt, Bruder, da gibts noch voll viel mehr Kram zu entdecken, krass! Yallah, Habibi, klick zack auf die Links hier drunter und geh weiter auf Tour mit mir, safe, das lohnt sich, Lan! Ich sag dir, 1842 hab ich das Ding gebaut, und heute rennt es immer noch durch jede Kirche, Mashallah, läuft bei mir, Atze! Also bis gleich, Brudi, und wenn du das nächste Mal Orgel hörst und jemand strahlt wie ne Discokugel, dann weißt du Bescheid, zack!
