Vallah Babylon Heimwehchor Insidertalk über Verdis Va, pensiero
Die Backstory

Va, pensiero

Verdi erzählt die Backstory von Va, pensiero
Ey Habibi, pass auf, hier redet Verdi höchstpersönlich und ich hau dir jetzt wilde Story hinter meinem Hit Va, pensiero raus, wallah! Fährst dir hier rein, wie dieser Gefangenenchor aus Nabucco mich nach miesester Lebenskrise in Mailand komplett gerettet und meine Karriere aus dem Nichts auf Boss-Level katapultiert hat, kein Film, Bruder! Wenn du unsere Bretter beim Hören direkt erkennen willst, zeigen meine Komponisten-Kollegen und ich dir auf dieser Seite wie das läuft, also  starte direkt den Trainer , Lan!
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Komplett am Boden, kein Bock mehr auf Mucke!

Digga, 1840 war mein Leben einfach komplett Schmutz, erst meine zwei kleinen Kids verloren und im Juni dann auch noch meine erste Frau Margherita Barezzi gestorben, Herz gebrochen in tausend Teile, wallah! Im September 1840 dann nächster Nackenschlag, meine witzige Oper Un giorno di regno hart gefloppt, Publikum hat gehatet wie bei kaltem Döner ohne Soße, richtig cringe, Alter! Ich saß da in Mailand komplett im Loch, hab geschworen, ich fass nie wieder Notenblatt an, Karriere vorbei, mach Licht aus, Tschüssikowski, Brudi! Wer hat da bitte noch Nerv für Klavier klimpern, wenn Schicksal dir so miese Schelle gibt, ehrlich?

Boss-Move mit Mantel-Tasche!

Aber dann kommt Bartolomeo Merelli um die Ecke, der fette Boss vom Teatro alla Scala in Mailand, packt mich Schulter und labert mich voll, Habibi! Dieser preußische Komponisten-Lauch Otto Nicolai hatte keinen Bock auf Textbuch von Temistocle Solera gehabt, einfach abgelehnt, was für Opfer-Move, Lan! Merelli stopft mir das Heft für Nabucodonosor, wie Nabucco erst hieß, eiskalt in Manteltasche rein und schreit quasi: Mach fertig jetzt, yallah! Ich so: Verpiss dich mit Papierkram, Atze, aber der Typ hat einfach Tür zugemacht und mich stehen lassen, komplett ehrenlos aber effektiv, safe!

Magischer Wurf auf Tisch oder dicke Lüge?

Jetzt pass auf, Bro, 1879 hab ich in meiner Autobiografischen Skizze so wilde Story gedroppt, wie ich nach Hause stapfe und das Buch wütend auf Tisch pfeffere, zack! Angeblich klappt das Ding genau bei Zeile Va, pensiero, sull'ali dorate auf, ich les das, krieg direkt Blitzschlag im Kopf und heul fast vor Gänsehaut, Mashallah! Heutige Musik-Professoren mit ihren dicken Lupen sagen aber, ich hab da bisschen Paulaner-Garten erzählt und Legende gebastelt, weil ich Text safe schon vorher kannte, haha, Chabo! Egal ob Märchen oder echt, 1841 in Mailand hab ich dann komplett durchgezogen und das Brett in den dritten Teil, erste Szene als Nummer zwölf reingeballert, läuft bei mir, Alter!

Psalm-Remix am Fluss in Babylon!

Worum gehts eigentlich in diesem Coro di schiavi ebrei, wie das Ding offiziell im Heft heißt, fragst du dich jetzt sicher, Digga? Stell dir vor, jüdische Gefangene hocken traurig in Babylon direkt am Euphrat-Fluss fest, Heimweh kickt anders wild, kein WLAN, kein Rückflugticket, gar nix, Brudi! Mein Text-Bro Temistocle Solera hat dafür einfach Psalm 137, also Super flumina Babylonis, genommen und stabil auf Italienisch geremixt, zwei Strophen mit je acht fetten Zeilen, korrekt! Die schicken ihre Gedanken auf goldenen Flügeln zurück nach Hause, während Begleitung im Viervierteltakt schaukelt, einfach purer Seelen-Schmerz auf Beat, wallah!

Sechs Kreuze für maximale Gänsehaut!

Musikalisch hab ich da keinen Standard-Brei gekocht, sondern eiskalt Fis-Dur ausgepackt, sechs Kreuze am Start, Orchester-Musiker haben erst mal geschwitzt wie im Hochsommer ohne Klima, Lan! Auf ein Opus oder irgendeine Katalognummer hab ich komplett gepfiffen, braucht kein Mensch, wenn Melodie so krass im Ohr klebt wie Kaugummi unter Schuhsohle, Habibi! Vorne kurzes Orchester-Vorspiel, hinten knappe Coda dran, und dazwischen singt Chor voll cantabile, also mega gesanglich und geschmeidig, als wärs Butter auf heißem Toast, echt jetzt! Wenn Sopran, Alt, Tenor und Bass da erst zusammen loslegen und später harmonisch aufdrehen, bist du sofort im Film drin, ohne dass du Opern-Studium brauchst, Atze!

Premiere-Abriss und Rekord-Herbst!

Am 9. März 1842 war dann endlich Weltpremiere im Teatro alla Scala, Eugenio Cavallini stand am Pult und hat den Taktstock geschwungen wie Dönermesser auf Speed, Bro! Die Bude ist komplett ausgerastet, meine Karriere war von null auf hundert gerettet, einfach größtes Comeback seit Erfindung von Knoblauchsoße, schwöre! Im Herbst 1842 lief Nabucco allein an der Scala siebenundfünfzig Mal, absoluter Rekord-Abriss, Kasse hat geklingelt wie verrückt, Mashallah! Giovanni Ricordi von Casa Ricordi hat die Noten noch 1842 in Mailand gedruckt und vertickt, damit jeder Zweite auf Straße meinen Hit pfeifen konnte, zack!

Fake-News über Polizei-Stress bei Zugabe!

Übrigens erzählen heute voll viele Besserwisser so Quatsch-Mythos, dass Publikum schon bei Premiere am 9. März 1842 trotz Verbot von österreichischer Regierung sofort Zugabe von Va, pensiero erzwungen hat, Digga! Alles Gelaber, der Musik-Detektiv Roger Parker hat alte Archive durchgewühlt und gecheckt, dass die Leute damals in Wahrheit beim späteren Gebetschor Immenso Jehova nach Zugabe gebrüllt haben, voll Hops genommen, Alter! Auch dass mein Track direkt 1842 als Revolutions-Hymne für das Risorgimento und italienische Einheit gefeiert wurde, stimmt so gar nicht, das kam erst Jahrzehnte später rückblickend auf, Brudi! Trotzdem wollten später ständig irgendwelche Leute das Stück zur inoffiziellen oder sogar neuen Nationalhymne von Italien machen, weil Heimat-Sehnsucht so hart scheppert, safe!

Meine Beerdigung wird zum Straßen-Festival!

Als ich dann im Januar 1901 den Löffel abgegeben hab, war in Mailand bei meinem Trauerzug komplett Ausnahmezustand, ehrlich! Tausende Leute standen am Straßenrand und haben einfach spontan angefangen, Va, pensiero zu singen, ohne Dirigent, einfach aus Herz raus, stell dir diesen Gänsehaut-Moment vor, Habibi! Einen Monat später, als meine zweite Frau Giuseppina Strepponi und ich ins Altersheim Casa di Riposo per Musicisti umgebettet wurden, hat Arturo Toscanini noch mal acht Schippen draufgelegt, Lan! Der Ehrenmann stellt sich vor gigantischen Chor aus 820 Sängern und lässt mein Meisterwerk über den Platz donnern, da hörst du uns bis in den Himmel feiern, wallah!

Muti macht Protest-Karaoke in Rom!

Und falls du denkst, die Nummer ist heute nur noch Staub für Opis im Anzug, spul mal vor zum 12. März 2011 ins Teatro dell'Opera di Roma, Atze! Da war großes Jubiläum, 150 Jahre italienische Einheit, und Dirigenten-Babo Riccardo Muti leitet Nabucco vor vollem Haus, Stimmung eh schon am Kochen, Bro! Weil Regierung damals mies Budget für Kunst und Kultur zusammenstreichen wollte, gewährt Muti eiskalt Zugabe von Va, pensiero und hält erst mal Ansprache, korrekt! Dann dreht der sich um, lädt ganzes Publikum zum Mitsingen ein, und zack, ganzes Opernhaus macht Protest-Karaoke für Kultur, mein alter Hit lebt einfach ewig, yallah!
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Ey Habibi, Hand aufs Herz, hat dir meine wilde Story rund um die Entstehung von Va, pensiero auch so brutal geschmeckt wie warmer Baklava nachts um drei, oder was, Bruder? Glaub bloß nicht, wir sind hier schon fertig, Digga, denn an meinem Chor-Brett gibts noch tausend andere stabile Ecken zu abchecken, kein Film! Yallah Atze, klick dich einfach locker durch die Links hier auf Seite und zieh dir komplett rein, was es zu Va, pensiero sonst noch Krasses gibt, zack, gönn dir!