Anklopfen beim Schicksal mit Beethovens Symphony No 5
Die schönsten Momente

Symphony No. 5 in C minor, Op. 67

Beethoven präsentiert die schönsten Momente aus Symphony No 5
Ich bin Beethoven, und hier spiele ich dir die besten Momente meiner Symphony No 5 vor. Du hörst, wie sich das stürmische c-Moll am Ende in strahlendes C-Dur verwandelt, und dieser Weg aus dem Dunkel ins Licht ist jede Minute wert. Wer unsere Stücke schon beim ersten Takt erkennen möchte, dem helfen meine Kollegen und ich hier auf der Seite dabei, und  der Trainer wartet schon  auf deinen ersten Versuch.
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Vier Noten und eine Atempause

Ich fange mit vier Noten an, dreimal kurz und einmal lang, und dann halte ich sie so ausgiebig fest, dass man sich fragt, ob ich den Rest vergessen habe. Dabei ist das der kürzeste erste Satz in all meinen Sinfonien, ich brauche also gar nicht lange, um dich aus dem Sessel zu holen.

Zwei Themen, null Entscheidungsfreude

Im zweiten Satz gebe ich gern zu, dass ich mich nicht entscheiden konnte und deshalb gleich zwei Themen mitgebracht habe. Das erste singen Bratschen und Celli ganz zärtlich, das zweite marschiert mit Trompeten und Pauken herein, als hätte es den Saal für sich allein gemietet.

Der Rhythmus kommt auf Zehenspitzen zurück

Im dritten Satz schleicht sich mein Vier-Noten-Rhythmus wieder an, und ich tue so, als wäre nichts gewesen. Später kommt das Scherzo gezupft zurück, so leise, dass sich im Saal niemand zu räuspern traut, und über den Pauken geht es ohne Pause direkt ins Finale hinüber.

Jetzt wird das Licht angemacht

Im Finale lasse ich endlich C-Dur aufstrahlen und hole dazu Piccolo, drei Posaunen und Kontrafagott, die in einer Sinfonie noch nie zusammen zu hören waren. Nach dem düsteren Anfang ist das, als würde jemand im dunklen Zimmer alle Lampen anknipsen und gleich noch die Nachbarn zum Feiern einladen.
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Wenn die letzten Takte verklungen sind, hat die Sinfonie einen weiten Weg zurückgelegt: vom stürmischen c-Moll des Anfangs bis ins strahlende C-Dur des Finales. Dabei hatte sie es bei der Uraufführung im Dezember 1808 nicht leicht. Das Orchester hatte kaum geprobt, und das Publikum war nach dem langen Konzert müde. Ein Erfolg wurde der Abend deshalb nicht. Ich finde es tröstlich, dass sich ein Werk trotzdem durchsetzen kann, wenn es genug Geduld und Zuhörer findet. Hat es dir gefallen, die schönsten Momente der Symphony No 5 mit mir noch einmal zu durchwandern? Ich hoffe, dass du beim nächsten Hören an manchen Stellen aufhorchst, an denen du früher einfach weitergehört hast. Es gibt nämlich noch vieles mehr zu entdecken. Man kann zum Beispiel erforschen, wie das Werk über viele Jahre hinweg entstanden ist. Oder man fragt sich, woher die Geschichte vom Schicksal kommt, das an die Tür klopft. Sie wird mir nachgesagt, doch ob ich das wirklich so gesagt habe, weiß heute niemand sicher. Wenn du neugierig geworden bist, klick einfach auf die Links, die ich dir hier dazugelegt habe. Dort kannst du weiter in die Symphony No 5 eintauchen, in deinem eigenen Tempo und so oft, wie du möchtest.