Ja sagen mit Mendelssohns Wedding March
Die schönsten Momente
Wedding March in C major, Op. 61, No. 9

Ich bin Felix Mendelssohn, und hier erwarten dich die schönsten Momente aus meinem Hochzeitsmarsch. Du hörst, wie ein Stück, das ich für die Bühne geschrieben habe, nach der Hochzeit von Prinzessin Victoria im Jahr 1858 zur Melodie wurde, mit der bis heute Brautpaare aus der Kirche ziehen. Hier auf dieser Seite lernst du mit mir und meinen Komponistenkollegen, unsere Stücke zu erkennen, sobald sie erklingen, und du kannst es gleich im Trainer ausprobieren .
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Erst die Trompeten, dann die Braut
Ich beginne den Hochzeitsmarsch mit einer Trompetenfanfare, die so deutlich verkündet, dass jetzt etwas Wichtiges passiert, dass im Saal sofort das Tuscheln aufhört. Für eine echte Hochzeit habe ich das Stück 1842 übrigens gar nicht geschrieben, es gehört zu meiner Musik für Shakespeares Sommernachtstraum und begleitet dort die Feier zu Beginn des fünften Akts.
Kurze Verschnaufpause für alle Beteiligten
In der Mitte lasse ich den Marsch kurz durchatmen und schicke eine leichtere, fließende Melodie vorbei, als würden die Gäste zwischen zwei Reden rasch noch etwas trinken gehen. Heute spielt man diese Zwischenteile in der Kirche oft gar nicht mehr, denn die Orgel begleitet meist nur den Auszug des Brautpaars, und so kennen viele Leute nur das Gerüst meines Marsches.
Großer Auftritt zum Abschied
Zum Schluss kehrt das Hauptthema zurück, und ich lasse das ganze Orchester so festlich aufspielen, dass man am liebsten gleich noch einmal heiraten würde. Richtig berühmt wurde der Marsch, als Prinzessin Victoria ihn 1858 für ihre Hochzeit mit Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen auswählte, und das durfte ich selbst leider nicht mehr miterleben.
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Ich hoffe, es hat dir Freude gemacht, die schönsten Momente des Hochzeitsmarschs mit mir zu entdecken. Wenn ich heute daran denke, wie weit dieses Stück gekommen ist, staune ich ein wenig. Ich habe es für die Bühne geschrieben, und inzwischen begleitet es Brautpaare auf dem Weg aus der Kirche. Das erste Mal, dass man es nachweislich bei einer echten Trauung gespielt hat, war 1847 in Tiverton in England. Ich selbst bin im selben Jahr gestorben, und so habe ich nur noch am Rande miterlebt, wie es in der Welt ankam. Gerade deshalb freut es mich, dass es bis heute so viele Menschen an einem ihrer glücklichsten Tage begleitet. Ein Stück wie dieses hat aber noch viele weitere Seiten, die du entdecken kannst. Du kannst zum Beispiel hören, wie Franz Liszt daraus eine glänzende Klavierfassung gemacht hat, oder wie der Marsch im Zusammenspiel mit der übrigen Musik zum Sommernachtstraum klingt. Klick dich einfach durch die Links, die ich dir hier bereitgelegt habe, und geh auf weitere Entdeckungsreise durch den Hochzeitsmarsch.
