Yallah Fjord-Flügel Paukenwirbel-Akte über Griegs Piano Concerto in A Minor
Die Backstory
Piano Concerto in A minor, Op. 16

Was geht, Habibi, hier am Start Edvard Grieg persönlich, und ich klär dich jetzt komplett über die Backstory hinter meinem Piano Concerto in A Minor auf, wallah! Zieh dir das safe rein, Brudi, weil selbst als mein Konzert in Kopenhagen das allererste Mal geballert wurde, hing ich wegen eigenem Dirigier-Job in Christiania fest und hab die Premiere komplett verpasst, kein Film! Wenn du unsere Stücke direkt beim Hören erkennen willst, bringen die anderen Komponisten und ich dir das hier auf Seite stabil bei, also gönn dir direkt den Trainer , Alter!
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Sommer-Vibes, Baby-Glück und null Auftrag, Atze!
Halt mal kurz Luft an, Digga, Sommer 1868 ich chill so komplett entspannt in Søllerød in Dänemark, gerade mal 25 Jahre auf Tacho und einfach voll im Saft, wallah! Hab im Juni 1867 meine Cousine Nina Hagerup geheiratet, im April 1868 kommt unsere einzige Tochter Alexandra auf Welt, und vor lauter Baba-Laune setz ich mich ans Klavier und baller das Piano Concerto in A minor, Op. 16 aufs Papier, Mashallah! Kein Mensch hat mir Auftrag gegeben oder Kohle auf Tisch gelegt, Bro, ich mach das Ding einfach frei Schnauze, weil mein Kopf komplett überläuft vor lauter Melodien, ehrlich! Kein schicker Spitzname für das Brett am Start, Lan, alle nennen es einfach nur beim Genre, Tonart und meinem Namen oder Opus, aber braucht auch kein Schnickschnack, weil der Sound regelt alles von allein, safe!Drei Kapitel wie Döner-Menü, Brudi!
Pass auf, Habibi, so ein Konzert hat drei sogenannte Sätze, stell dir das vor wie drei Gänge beim krassesten Döner-Menü vom Kiez oder drei Folgen von deiner Lieblingsserie hintereinander, wo jede komplett anderen Film fährt, verstehst du? Erster Gang heißt I. Allegro molto moderato in A-Moll, wo Pauke und Klavier direkt Tür eintreten, Celli später auf süß in C-Dur singen und ich am Ende fette Solo-Kadenz zum Komplett-Ausrasten reingeschrieben hab, Alter! Dann zack, zweiter Satz II. Adagio in Des-Dur drückt komplett auf Tränendrüse, gedämpfte Streicher machen voll auf Tiefsinn, Klavier träumt in der Mitte mies herum und ohne eine Sekunde Pause knallt das Ding direkt weiter ins Finale, korrekt! Letzter Gang III. Allegro moderato molto e marcato startet wieder A-Moll mit wildem Halling-Tanz und Hardangerfiedel-Imitation, Flöte chillt kurz in F-Dur, bevor Blechbläser am Ende in A-Dur alles wegflexen, Yallah!Schumann-Vorbild, aber nix da mit Kopie, Lan!
Einige Schlauberger labern ja immer, ich hätt den Anfang einfach Eins-zu-eins von Robert Schumann und seinem Piano Concerto in A minor, Op. 54 geballert, aber erzähl doch keinen vom Pferd, Bruder! Okay, ich geb zu, vom Aufbau her hab ich mir Schumann echt als großes Vorbild genommen, weil der Mann wusste einfach, wie man dreiteiliges romantisches Konzert zimmert, Ehre wem Ehre gebührt, Atze! Aber wer Ohren am Kopf hat, checkt sofort: Schumann fängt mit Bläsern an, während bei mir erst mal Pauke leise hochrollt, bevor der Klavier-Absturz mit kleiner Sekunde und großer Terz voll auf norwegisch reinkickt, Digga! Wer uns zwei da verwechselt, hat echt Tomaten auf Ohren, Bro, das ist komplett mein eigener norwegischer Film und null abgeschrieben, schwöre!Widmungs-Wechsel und Kadenz-Gerüchte, Habibi!
Eigentlich wollt ich das ganze Werk ja meinem verstorbenen Kumpel Rikard Nordraak widmen, auch so ein krasser norwegischer Komponisten-Brudi von mir, Ruhe in Frieden, Alter! Am Ende hab ich die gedruckten Noten dann aber doch dem Pianisten Edmund Neupert gewidmet, weil der Ehrenmann sich direkt bereit erklärt hat, das schwere Brett als Erster auf Bühne zu zocken, wallah! Unter Gelehrten gibts bis heute mieses Gerede, ob Neupert im Sommer 1868 in Søllerød vielleicht selber Teile von der Kadenz im ersten Satz komponiert oder mir Tipps reingedrückt hat, wer weiß das schon so genau, Lan! Die Forscher wühlen da immer noch in alten Briefen und Manuskripten rum, aber am Ende steht mein Name auf dem Zettel und das Ding scheppert wie Sau, Punkt aus, Mashallah!Premiere verpasst, aber Rubinstein regelt, Bro!
Am 3. April 1869 steigt endlich Weltpremiere im Casino Theatre in Kopenhagen, Edmund Neupert sitzt an den Tasten, Holger Simon Paulli schwingt Taktstock, und rat mal, wer einfach komplett fehlt, Digga? Ich selber kann null hin, weil ich in Christiania, was heute jeder als Oslo kennt, feststecke und da selber ein Orchester dirigieren muss, miesester Abfuck meines Lebens, ehrlich! Aber jetzt kommt der Überschall-Move, Brudi: Im Publikum in Kopenhagen sitzt einfach der russische Klavier-Boss Anton Rubinstein und zieht sich meine Show rein, kein Witz! Der Typ war so ein unfassbarer Macher, der hat für den Abend einfach mal sein eigenes Tour-Klavier ausgeliehen, damit Neupert darauf alles kurz und klein spielen kann, läuft bei ihm, Atze!Franz Liszt rastet in Rom komplett aus, Alter!
Ein Jahr später, 1870, ich reise so nach Rom, pack mein handgeschriebenes Manuskript unter den Arm und schnei direkt beim legendären Franz Liszt in die Bude rein, Habibi! Der Meister guckt gar nicht lange, knallt meine Noten aufs Pult und spielt das komplette Ding einfach vom Blatt runter, ohne vorher einmal geübt zu haben, wie krank ist das bitte, wallah? Während der da über die Tasten fliegt, feiert der mein Werk des Todes und schüttet mich jungen Hüpfer komplett mit Lob zu, ich dacht echt, ich heb gleich ab, Bruder! Wenn dir so ein Endgegner an den Tasten sagt, dass dein Sound brennt, weißt du sofort, du hast alles im Leben richtig gemacht, safe!Trompeten-Experiment und über 300 Umbauten, Brudi!
Liszt meinte damals in Rom noch so ganz schlau zu mir, ich soll das zweite Thema im ersten Satz doch mal lieber der Trompete statt den Celli geben, damit das mehr ballert, Lan! Ich denk mir erst so, okay, auf den Boss hört man, bau das für eine Zwischenausgabe echt auf Trompete um, aber ganz ehrlich, Atze, das klang für mich irgendwann voll falsch und null nach Gänsehaut! Also zack, Rolle rückwärts gemacht und die Melodie wieder schön den Celli zurückgegeben, weshalb heute in der normalen Partitur auch keine Trompete an der Stelle rumtrötet, Digga! Überhaupt war ich nie zufrieden, Bro: Bis kurz vor meinem Tod 1907 hab ich den Schinken mindestens siebenmal umgekrempelt und über 300 Sachen am Orchester geändert, komplett Perfektionisten-Modus, schwöre!Volles Orchester-Aufgebot und Leipzig-Druck, Lan!
Bis die Noten überhaupt das erste Mal richtig im Laden lagen, hat es bis 1872 gedauert, da hat der Verleger E. W. Fritzsch in Leipzig endlich die Druckerpresse für mich angeschmissen, Mashallah! Wenn du da reinguckst, siehst du, was für eine stabile Mannschaft ich neben dem Solo-Klavier aufgestellt hab: Zwei Flöten, wovon die zweite auch noch Piccoloflöte zockt, zwei Oboen, zwei Klarinetten in A und B und zwei Fagotte, Habibi! Dazu kommen beim Blech vier Hörner in E und Es, zwei Trompeten in C und B und drei Posaunen, die zusammen mit Pauken und Streichern die Hütte abreißen, korrekt! Wenn diese ganze Bande im Finale beim Andante maestoso aufdreht, fliegt dir im Konzertsaal echt das Blech weg, kein Entkommen, Alter!Mein einziger Treffer ins Schwarze, Atze!
Viele fragen mich immer: Ey Edvard, wenn das Teil so durch die Decke gegangen ist, warum hast du nicht direkt noch fünf solche Kracher hinterhergeschoben, Bruder? Real Talk, Digga, das Piano Concerto in A minor ist echt mein einziges fertiges Konzert geblieben, ein wahrer Einzelgänger in meinem Katalog, wallah! Ich hab zwar 1883 noch mal Anlauf genommen und wollte ein zweites Klavierkonzert in H-Moll an den Start bringen, aber irgendwie war da der Wurm drin, Bro! Das Ding in H-Moll ist einfach nie fertig geworden, lag nur halb angefangen rum, aber mal ehrlich: Wenn der erste Schuss direkt so ein Jahrhundert-Tor ist, musst du niemandem mehr was beweisen, safe!Vom Pop-Chartbreaker bis zur Comedy-Show, Habibi!
Das Beste ist ja, wie mein Baby Jahrzehnte später in der Popkultur komplett steilgegangen ist, als hätt ich das für Radio und Fernsehen geschrieben, Brudi! Im Jahr 1961 schnappt sich so ein Typ namens Jimmy Wisner meine Melodien, schraubt da fetten Beat drunter und landet mit dem Track Asia Minor einfach einen echten Pop-Hit, läuft bei mir, Lan! Zehn Jahre später, Weihnachten 1971 im BBC-Fernsehen, machen die Komiker Morecambe und Wise zusammen mit Dirigent André Previn den legendärsten Sketch aller Zeiten aus meinem Konzert, ich hab mich im Himmel weggeschmissen, Alter! Egal ob im Anzug in Kopenhagen oder als Lachnummer zur Weihnachtszeit vor Millionen Glotzen, mein A-Moll-Brett lebt einfach ewig weiter, Yallah!---
Ey Atze, Hand aufs Herz, hat dir die wilde Story hinter meinem Piano Concerto in A Minor voll geschmeckt oder warst du komplett geflasht, wallah? Glaub bloß nicht, dass jetzt schon Schicht im Schacht ist, Digga, weil rund um mein Piano Concerto in A Minor gibts noch mies viele Baba-Ecken zum Auschecken, schwöre! Yallah, gönn dir direkt die Links hier auf Seite, Brudi, klick dich locker durch und zieh dir noch mehr krassen Stoff zu meinem Piano Concerto in A Minor rein, Mashallah!
