George Gershwin
Komponist

1898 – 1937

Porträt von Gershwin
Yo yo, Digga, ich bin George Gershwin, Brudi, safe, dein Komponist aus New York, zack, willkommen auf meiner Seite! Gleich pack ich aus, Alter, mein ganzes Leben, null Filter, von Kiez-Kid bis Klavier-Boss, wallah, hör zu! Und läuft bei dir, Habibi: Hier auf der Seite bringen ich und meine Komponisten-Kollegen dir bei, meine Stücke sofort zu erkennen, wenn sie laufen, also  ab zum Trainer , yallah, zeig mal!
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Schulschwänzer mit Klavier-Skills

Yo Digga, ich bin 1898 in New York City aufgeschlagen, Jacob Gershwine auf'm Zettel, später hab ich das Ding zu Gershwin umgebaut, zack, neuer Name, neues Leben! Mama Rose und Papa Moishe, Einwanderer aus'm Russischen Reich, dazu Bruder Ira, Arthur, Schwester Frances, Bruder, Haus voll wie Dönerbude Freitagnacht, wallah! Mit 15 Schule komplett abgehakt, 1913, null Bock, ich so: Tschüss, Lan, und ab als Song-Plugger in die Tin Pan Alley, fünfzehn Dollar die Woche, Mashallah, Taschengeld-Boss! Aber Achtung, Brudi, ungelernt war ich nie, Klavierunterricht bei Charles Hambitzer bis 1918, später noch Schillinger, also erzähl keinen Scheiß von wegen Naturtalent ohne Training, ehrlich!

Swanee, der Zündfunke

1919 kommt mein Song „Swanee“ um die Ecke, Text von Irving Caesar, und Alter, der Ding geht durch die Decke, landesweit, richtig fett! Auf einmal kennt halb Amerika meinen Namen, ich so: Läuft bei mir, Habibi, läuft, läuft, läuft! Vorher Tastenknecht für Kleingeld, jetzt Hit-Maschine, krass, null Übergang, einfach zack und Star! Und ich so, Bruder, das war erst der Aufwärmer, yallah, der Hauptgang kommt noch, safe!

New York, meine Kiez-Bühne

New York, Digga, das war mein Block, mein Wohnzimmer, mein Spielplatz, alles in einem, Tin Pan Alley, Broadway, Dauerbeschallung ohne Pause, Wahnsinn! 1926 hab ich „Oh, Kay!“ rausgehauen, benannt nach der Komponistin Kay Swift, mit der ich zehn Jahre was am Laufen hatte, geheiratet haben wir nie, kein Ding, Atze! 1931 gewinnt „Of Thee I Sing“ als erstes Musical den Pulitzer-Preis für Drama, aber Bruder, der Preis ging an Kaufman, Ryskind und meinen Bro Ira, nicht an mich, ehrlich, Pech gehabt, lol! Trotzdem, Lan, die Stadt war mein Kopfkino, jede Hupe ein Beat, jede U-Bahn ein Groove, ich sag nur: Großstadt-Soundtrack, voll safe!

Rhapsody in Blue, der Brecher

Hör zu, Alter, „Rhapsody in Blue“ ist mein Mega-Brett, Klavier und Orchester, voll Jazz-Vibe in der Klassik-Bude, krass wie Zirkus in der Oper! Angefangen hab ich am 7. Januar 1924 mit dem Komponieren, aber Achtung, Bruder, orchestriert hat das Ferde Grofé, nicht ich, nix da mit Alleinunterhalter, wallah! Premiere am 12. Februar 1924 in der Aeolian Hall in New York, Paul Whiteman vorne mit seiner Band, ich am Klavier, Konzert-Name: „An Experiment in Modern Music“, Digga, Experiment, haha! Und das Intro, Brudi, dieser Klarinetten-Schmatz nach oben, als würd ein Kerl die Treppe hochrutschen, zack, du hängst sofort drin, Mashallah, null Chance zu entkommen!

Ravel sagt Nö, Porgy sagt Autsch

Ich wollte bei Ravel Unterricht nehmen, 1920er, aber der Typ hat Nein gesagt, er meinte sinngemäß, ich würd sonst schlechten Ravel schreiben und mein Melodie-Gefühl verlieren, Digga, Korb deluxe! Die genaue Ravel-Ansage mit „zweitklassiger Ravel statt erstklassiger Gershwin“ ist angeblich so ne Anekdote, kann keiner genau sagen, heißt, nix Genaues weiß man nicht, Lan! Dann „Porgy and Bess“, Premiere 30. September 1935 in Boston, am 10. Oktober am Broadway, nur 124 Vorstellungen, Bruder, finanziell erstmal Absturz, richtig derbe, uff! Dazu Streit, ob die Schwarzen im Stück fair dargestellt sind, Virgil Thomson hat gemeckert, und ich so: Alter, Tränen, aber ehrlich, die Zeit hat’s später gerichtet, wallah!

Hollywood und das Brummen im Kopf

Nach dem Porgy-Reinfall bin ich nach Hollywood gezogen, Sonne, Palmen, Filmkohle, Digga, und hab Scores für „Shall We Dance“ und „A Damsel in Distress“ geschrieben, läuft! Auch paar Songs für „The Goldwyn Follies“, aber der Film kam erst nach meinem Tod raus, Bruder, Timing wie Bahn in Berlin, safe! Anfang 1937 dann fiese Kopfschmerzen und dieser Geruch nach verbranntem Gummi, voll creepy, Alter, am 9. Juli bin ich zusammengeklappt, ab ins Cedars-of-Lebanon-Krankenhaus in Los Angeles, ey! Ärzte haben nen fetten Hirntumor rausgeholt, aber am 11. Juli 1937 war Schluss, mit 38, Habibi, viel zu früh, Herz schwer, Bruder, begraben in Hastings-on-Hudson, New York, krass traurig!

Der Nachklang, Digga

Mein Song „They Can’t Take That Away from Me“ hat nach meinem Tod ne Oscar-Nominierung abgeräumt, Mashallah, Kino-Ehre posthum, Brudi! 1985 haben Ira und ich die Congressional Gold Medal bekommen, Goldmedaille, Bro, die Brüder-Gang im Rampenlicht, wallah! 2007 kam der Gershwin Prize for Popular Song, Namensschild für uns zwei, Digga, ich als Preis-Pate, absurd, haha! Und „Porgy and Bess“, das Pleite-Baby, wurde dank Houston Grand Opera 1976 endlich gefeiert, Alter, Comeback-Kid, zack, Jackpot spät, aber safe!

Mein Geschenk an dich

Bruder, ich will, dass du bei „Rhapsody in Blue“ merkst: Klassik ist kein Museum-Gähnen, sondern Straßenlärm mit Smoking, yallah, Lan! Mach Kopfhörer rein, Licht aus, Augen zu, lass die Klarinette dich hochziehen, Digga, Gänsehaut gratis, ehrlich! Jazz, Broadway, Konzertsaal, alles im Mixer, krass, kein Türsteher, kein Dresscode, jeder rein, Habibi! Also schnapp dir den Kumpel, drück Play und fühl New York in der Brust, läuft bei dir, Atze, versprochen, Mashallah!
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Yo Digga, ehrlich jetzt, hat dir mein Lebensweg Spaß gemacht, oder war das voll cringe, Bruder? Zack, check mal die Sachen von mir, die hier auf der Seite am Start sind: Rhapsody in Blue, Habibi, safe ein Brett! Also yallah, klick auf die Links unten, Alter, und gönn dir das Ding, läuft bei dir!
Rhapsody in Blue
Rhapsody in Blue