Auf sanften Wellen mit Bachs Cello Suite No 1 in G Major Prelude
Die schönsten Momente
Cello Suite No. 1 in G major, BWV 1007: I. Prélude

Ich bin Johann Sebastian Bach, und hier hörst du die schönsten Momente aus dem Prelude der Cello Suite No 1 in G Major. Du wirst merken, dass dieses Prelude, der bekannteste Satz der ganzen Sammlung, dir aus Filmen und Fernsehen längst vertraut ist, auch wenn du meinen Namen nie damit verbunden hast. Auf dieser Seite helfen dir meine Komponistenkollegen und ich, unsere Stücke beim Hören zu erkennen, und mit einer Runde im Trainer kannst du das gleich ausprobieren.
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Ein Cello, ein Mann, keine Ausreden
Ich eröffne die Cello Suite No 1 in G Major mit dem Prelude, und weil dafür nur ein einzelnes Cello vorgesehen ist, muss es alles ganz allein erledigen. Statt einer Melodie bekommst du Akkorde, die nicht auf einmal erklingen, sondern Ton für Ton aufgefächert werden, als könnte sich das Cello nicht entscheiden, welchen es dir zuerst servieren soll.
Derselbe Weg, andere Aussicht
Ich habe das Stück wohl irgendwann zwischen 1717 und 1723 in Köthen geschrieben, wo ich Kapellmeister bei Fürst Leopold war, und in der Mitte merkst du, dass ich dir immer weiter gebrochene Akkorde anbiete. Das klingt nach Wiederholung, doch die Harmonien wandern dabei unmerklich weiter, wie bei einem Spaziergang auf bekanntem Pfad, an dem sich trotzdem ständig die Landschaft ändert.
Der Abgang mit Fernsehauftritt
Ich führe das Prelude am Ende sicher in den Hafen, und dass es einmal der bekannteste Satz der ganzen Sammlung werden und regelmäßig in Fernsehen und Filmen laufen würde, hätte ich mir nie träumen lassen. Ein Manuskript von meiner Hand ist übrigens nicht erhalten, überliefert ist nur die Abschrift meiner Frau Anna Magdalena, und Pablo Casals fand als Dreizehnjähriger in einem Laden in Barcelona eine Ausgabe, bevor er die Suiten Jahrzehnte später als Erster ganz aufnahm.
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Damit bin ich am Ende dieser kleinen Reise durch das Prelude aus der Cello Suite No 1 in G Major angekommen. Hat es dir Freude gemacht, die schönsten Momente dieses Stücks mit mir zu entdecken? Ein einzelnes Cello, ein paar aufgefächerte Akkorde, und trotzdem trägt dich das Ganze durch die ganze Zeit, ohne dass du es merkst. Vielleicht hörst du es beim nächsten Mal ein wenig anders, weil du jetzt weißt, worauf du achten kannst. Es gibt aber noch viel mehr zu entdecken. Die Suite hat sechs Sätze, und das Prelude ist nur der erste davon. Auch die Geschichte der Noten ist spannend, denn von meiner eigenen Handschrift ist nichts erhalten geblieben, und wir kennen das Werk vor allem durch eine Abschrift meiner zweiten Frau Anna Magdalena. Und dann ist da noch Pablo Casals, der als Dreizehnjähriger in einem Laden in Barcelona eine Ausgabe der Suiten fand und sie viele Jahre später als Erster vollständig aufgenommen hat. Wenn du neugierig geworden bist, klick einfach auf die Links, die ich dir hier bereitgelegt habe. Dort findest du Aufnahmen und weitere Hintergründe, mit denen du tiefer in dieses Stück eintauchen kannst. Nimm dir Zeit dafür, denn dieses Prelude wird beim Wiederhören eher schöner als langweilig.
